Ehrengrab für sechs während der NS-Diktatur als Widerstandskämpfer hingerichtete Salzburger.

Auf Initiative des Salzburger KZ-Verbandes wurden im Jahre 1950 und 1952 die exhumierten Leichname von sechs ermordeten Widerstandskämpfer am Salzburger Kommunalfriedhof in Anwesenheit des Pfarrers Franz Dürnberger aus Gnigl bestattet. Angemerkt sei, dass Dürnberger ins KZ Dachau deportiert wurde, nachdem er auf Wunsch der Mutter von Anton Schubert für diesen eine Messe las.

Nicht in Vergessenheit geraten dürfen dabei jene Salzburger Kommunisten, die ebenfalls für ihren Widerstand verfolgt, hingerichtet und in den 50er Jahren auf dem Salzburger Kommunalfriedhof und am Gnigler Friedhof beigesetzt wurden. Ihre Namen sind: Franz Aschenberger, Josef Haidinger, Rudolf Hartl, Leopold Hock und Josef Thalhammer.

Bilder vom Festakt am 8. Mai 2015

Die Stadt Salzburg übernimmt das Grab des KZ-Verbandes auf dem Kommunalfriedhof

Presseaussendung der Stadt zum

Nachlesen: