DAS BEDÜRFNIS NACH GERECHTER SÜHNE

Aktualisiert: 16. Apr 2019

Wege von »Berufsverbrecherinnen« in das Konzentrationslager Ravensbrück

Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin Sylvia Köchl im Rahmen der Erweiterung des Rosa Hofmann-Denkmals.

Montag , 29. April 2019

19:00 Uhr


FB UNIPARK,

Nonntal Leselounge/1. UG

Erzabt-Klotz-Str. 1, 5020 Salzburg


Musikalische Begleitung:

Salzburger Frauen-Saxofon-Ensemble


Eintritt frei


Die Nazis träumten von einer verbrechensfreien Gesellschaft. Sie zogen Ideen und Diskurse rechtsextremer Kriminalisten heran und konzipierten die »vorbeugende Verbrechensbekämpfung«. Sie wollten also Verbrechen »bekämpfen«, bevor sie überhaupt geschahen. Menschen wurden als »BerufsverbrecherInnen« klassifiziert und in »Vorbeugungshaft« genommen, das heißt, in einem Konzentrationslager interniert und mit dem »grünen Winkel« gekennzeichnet.


Dieses Buch erzählt die Geschichte von acht »Berufsverbrecherinnen« – vorbestrafte Abtreiberinnen und Diebinnen aus Österreich.

An diesem Abend referiert die Autorin besonders auch über bis dato wenig beleuchtete genderspezifischen Aspekte der Verfolgung krimineller Frauen. Anhand von Gerichtsakten rekonstruiert Sylvia Köchl die Biografien und arbeitet ein bisher unbekanntes Kapitel der NS-Geschichte auf.


Um Anmeldung mit Angabe der Personenzahl bis 26. April wird gebeten unter:

sekretariat.ubs@sbg.ac.at od. telefonisch 0662 8044 77310


Flyer Veranstaltung als Download.


Diese Veranstaltung wurde ermöglicht durch die Universitätsbibliothek der Universität Salzburg.

Unterstützt vom Frauenbüro der Stadt Salzburg und von der AK Salzburg


»Das Bedürfnis nach gerechter Sühne«

Wege von »Berufsverbrecherinnen«

in das Konzentrationslager Ravensbrück


340 Seiten

Format: 13.5x21 / englische Broschur

ISBN: 978385476-507-3


24.90 Euro

Erschienen: September 2016

Mandelbaum Verlag - Leseprobe: .pdf

Sylvia Köchl, geboren 1965, ist Politikwissenschaftlerin und Journalistin in Wien, Aktivistin in der »Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück und FreundInnen« sowie in diversen weiteren antifaschistischen und feministischen Zusammenhängen.


Republikanischer Club – Neues Österreich