Gedenkakt - Antifaschistisches Mahnmal

Aktualisiert: Aug 15

Gedenkakt anlässlich der Renovierung des Antifaschistischen Mahnmals am Bahnhofsvorplatz


am 2. September 2020

um 17.00 Uhr


Das Kollegium der Stadt Salzburg hat am 15. Juni 2020 beschlossen, in einem gemeinsamen „Gedenkakt“ der Stadtregierung – 75 Jahre nach der Befreiung vom NS-Faschismus und dem Ende des Zweiten Weltkriegs – das renovierte Antifaschistische Mahnmal und den neu gestalteten Hain am 2. September 2020 seiner Bestimmung zu übergeben.


Dazu wird Mag. Thomas Weidenholzer vom Stadtarchiv Salzburg über die Entstehungsgeschichte des Mahnmals sprechen.

Antifaschistisches Mahnmal Salzburg - 2019 ©KZ-Verband/VdA

Meist wurde das Antifaschistische-Mahnmal am Bahnhofsvorplatz nur am 27. Jänner (Holocaust-Gedenktag) öffentlich wahrgenommen. Das lag nicht zuletzt an der völlig unbefriedigenden Gesamtgestaltung des Platzes rund um das Denk- und Mahnmal. Einzelne Initiativen antifaschistisch gesinnter GemeinderätInnen (zuletzt ein Antrag von Bürgerlisten-Klubobfrau und Stolperstein-Aktivistin Ingeborg Haller im Jahr 2016), die eine Aufwertung des Denkmales zum „demokratischen Treffpunkt“ forderten, wurden umgesetzt.

Auch der KZ-Verband Salzburg/Verband der AntifaschistInnen forderte die Stadt Salzburg in der Vergangenheit mehrmals auf, rasch und dauerhaft für eine dem Ansinnen des Denkmals würdige Gestaltung des Gesamtensembles zu sorgen.


Dabei ging es einerseits um eine gestalterische Aufwertung (Beleuchtung, Bepflanzung, Pflege) aber auch um eine Einbeziehung des Denkmals und seines Inhaltes in die angekündigte „kulturelle Aufwertung “ des gesamten Bahnhofsvorplatzes.

Beitrag vom 27. Jan 2019 - Antifa-Mahnmal am Bahnhofsvorplatz gestalterisch und inhaltlich aufwerten