Memorial für Frauen im Widerstand beschlossen

Aktualisiert: 14. Juli 2019


Die Initiative zur Neugestaltung des Gedenk-steins ging vom KZ-Verband/VdA Salzburg aus. Der Verband der AntifaschistInnen forderte gemeinsam mit sieben Patinnen, das Rosa-Hofmann-Denkmal um die Namen weiterer Widerstandskämpferinnen zu erweitern. Frauen aus dem kommunistischen Widerstand wurden 1942 im Rahmen der Zerschlagung der Salzburger Widerstandszelle gänzlich ohne Anklage und Verurteilung inhaftiert, deportiert und in Auschwitz ermordet. Im Vorjahr haben dann alle Parteien bis auf die FPÖ einen gemeinsamen Antrag für die Erweiterung im Gemeinderat eingebracht.


Im Sommer des Gedenkjahres 2018 hat die Abteilung 2 – Kultur, Bildung und Wissen, einen geladenen Wettbewerb zur künstlerischen Erweiterung des Rosa Hofmann Gedenksteins im Stölzlpark ausge-schrieben, mit der Zielsetzung, an die Biografien von weiteren Frauen in Salzburg zu erinnern, die ebenfalls wegen ihres Widerstandes von den Nationalsozialisten ermordet wurden.


Am 13.12.2018, hat der Kulturausschuss einstimmig die Umsetzung des Memorials durch die Künstlerin Iris Andraschek beschlossen.


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