Kommunistische Tätigkeit im Land Salzburg 1936 während des Austrofaschismus

Im Sommer 1936 kommt es im Land Salzburg zu einer groß angelegten Verhaftungswelle von kommunistischen Funktionären im gesamten Bundesland Salzburg. Dutzende KPÖ-Funktionäre werden von den Sicherheitskräften des austrofaschistischen Regimes verhaftet. Als Zentren kommunistischer Tätigkeiten werden Hallein, Bischofshofen und Saalfelden ausgemacht. Am 1. September 1936 berichtet der Sicherheitsdirektor für das Bundesland Salzburg unter der Aktenzahl 7447/21 "Kommunistische Tätigkeit in  Salzburg" an das Bundeskanzleramt,

"...daß es nunmehr auf Grund der nachhaltigen Recherchen und ausgezeichneten Arbeit der Erhebungsgruppe des Landesgendarmeriekommandos Salzburg gelungen ist, die Bezirksleitungen und kommunistischen Zellen in den Bezirken Pongau und Pinzgau sowie in der Stadt Hallein mit Umgebung auszuheben und deren Funktionäre und Mitglieder dingfest zu machen, so daß tatsächlich die Tätigkeit der kommunistischen Organisationen Salzburgs zumindest für längere Zeit vollkommen zerstört erscheint."

Unter den Verhafteten finden sich auch der Brucker Bergarbeiter Alois Duxner, geb. 18.12.1902, sowie der St. Georgener Hilfsarbeiter Karl Öttl, geb. 17.9.1917. Beiden wird „kommunistische Tätigkeit“ vorgeworfen.

Im Sommer 1936 kommt es im Land Salzburg zu einer groß angelegten Verhaftungswelle von kommunistischen Funktionären im gesamten Bundesland Salzburg. Dutzende KPÖ-Funktionäre werden von den Sicherheitskräften des austrofaschistischen Regimes verhaftet. Als Zentren kommunistischer Tätigkeiten werden Hallein, Bischofshofen und Saalfelden ausgemacht. Am 1. September 1936 berichtet der Sicherheitsdirektor für das Bundesland Salzburg unter der Aktenzahl 7447/21 "Kommunistische Tätigkeit in  Salzburg" an das Bundeskanzleramt,